Mittwoch, 29. April 2009

Konstruktiv - destruktiv

Wer hat sich eigentlich den Namen "konstruktives Projekt" ausgedacht? Momentan würde ich das Ganze eher als destruktiv bezeichnen.
Da zerbricht man sich den Kopf über seine Konstruktionszeichnung, stellt fest, das man mindestens einen Fehler machen muss, da die Aufgabenstellung entweder zu kleine Lager vorgibt, oder ein zu dickes Wellenende fordert.
Da überlegt man also hin und her, versucht den Weg des geringsten Übels zu finden, zeichnet munter drauf los, um dann zu erfahren, dass sie (die Aufgabensteller) schon gemerkt hätten, dass das so nicht funktioniert. *seufz*
Also werde ich meine schöne Zeichnung beiseite legen und einfach noch mal anfangen.

Nur das mich keiner falsch versteht: Fehler können jedem passieren. Und ich will hiermit bestimmt keinen der Aufgabensteller in ein schlechtes Licht rücken. Im Prinzip lernt man ja durch solche Probleme auch etwas. Wer sagt denn, dass uns nicht genau solche Probleme nicht im späteren Berufsleben auch über den Weg laufen...

In diesem Sinne: Neues Blatt, neues Glück *zwinker*

Und für alle die wissen wollen wie man es nicht macht, habe ich mal meine Welle III abfotografiert:
Die Problematik besteht darin, dass es Filzringe (laut Tabellenbuch Metall) nicht in allen beliebigen Größen gibt, der Filzring einen eigenen Absatz benötigt und das Schrägkugellager einen zu kleinen Innendurchmesser hat, um dann noch ein Wellenende mit dem geforderten Mindestdurchmesser zu konstruieren. Lösungsidee: Ich tausche das Schrägkugellager mit dem Zylinder-Rollenlager, auch wenn mir sehr wohl bewusst ist, dass das Zylinder-Rollenlager an das Kegelrad gehört, da es mehr radiale Kräfte aufnehmen kann.

Offizielle Lösung (für alle die es noch nicht gehört haben) ist nun, das Wellenende einfach doch dünner zu machen, als gefordert...

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

na ja, eigentlich nicht ganz. der filzring soll eine sonderanfertigung werden, die sondergenehmigung die enden geringer zu machen haben nur samurai, motivator und ich. und dann habe ich festgestell gibt es ja noch ein schlaues problem bei welle 3. die wellenmutter hat nämlich je nach dicke eine nut mit der tiefe von mindestens 5mm. der wellenabsatz zwischen filzring und wellenmutter ist aber niemals 10mm, was zur folge hat, dass die nut vom anfdang bis zum ende durchgezogen wird und der filzring zerstört wird, wenn man ihn drüber zieht, genau wie bei einem freistich... dumm gelaufen würde ich sagen... ^^ weil dafür gibt es keine lösung bei unseren vorgaben, also hoffen dass sie es nicht sehen???